Willkommen bei Mobile Pflegeberatung Riedmann
            Willkommen bei  Mobile Pflegeberatung Riedmann                                                                       

Vor dem Kindergarten

 

 

  • Anlaufstellen

  • Betreuungseinrichtungen

  • Unterstützung von staatlicher Seite

  • Was könnte noch für Sie wichtig sein?

     

Anlaufstellen

 

Wenn das Kind noch sehr klein ist, also noch nicht im Kindergartenalter, ist eine altersgemäße Förderung besonders wichtig. Das gilt im Besonderen für Kinder, die eine Behinderung bzw. Entwicklungsverzögerung haben. Diese Kinder können die Entwicklung in bestimmten Bereichen “nachholen” und das umso besser, je früher und je gezielter man ihm eine entsprechende Förderung anbietet. Häufig wird jedoch erst im Kindergartenalter festgestellt, dass dies wichtig wäre. Deshalb sind vorher die Früherkennungsuntersuchungen (U1 – U9) ein wichtiger Termin für jedes Kind! Dort stellt der Kinderarzt fest, wie sich Ihr Kind entwickelt und überweist Sie bei Bedarf an die zuständige Stelle für genauere Untersuchungen und Angebote, die Ihr Kind individuell fördern. Dies sind im Wesentlichen:

Die Sozialpädiatrischen Zentren für genauere medizinische Untersuchungen und

die Frühförderstellen für verschiedenste Einzel- und Gruppenförderangebote.

Viele Eltern haben erst in einer solchen Facheinrichtung erfahren, dass Ihr Kind eine Behinderung hat: Die Diagnose «behindert» wirft so manchen Betroffenen aus der Bahn. Sie erfahren auf unseren Seiten und vor allem in unserem Elternforum viel über Unterstützungsangebote, die Ihnen in so einer Situation zur Verfügung stehen.

Wie Sie Ihr Kind bereits frühzeitig dabei unterstützen können, mit Ihnen zu kommunizieren, erfahren Sie in unserem Beitrag zu Unterstützter Kommunikation durch Gebärden.

 

Betreuungseinrichtungen

 

Wenn Sie bereits vor dem eigentlichen “Kindergartenalter”, also in der Regel vor dem 3. Lebensjahr, Betreuung für Ihr Kind suchen, sind die Plätze bislang meist noch recht rar gesät. Informieren Sie sich dabei jeweils, inwiefern die entsprechende Einrichtung für die Betreuung behinderter oder entwicklungsverzögerter Kinder eingerichtet ist. Wenn jedoch eine weiter gehende medizinische Betreuung nicht notwendig ist, können diese Einrichtungen, durch ihre meist gute Personalausstattung gut auf die Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen. Wie die Betreuungseinrichtungen heißen, ist je nach Region sehr unterschiedlich. Gängige Angebote sind:

 

- Kinderkrippen

- Krabbelgruppen

 

Kindergärten die zusätzlich Betreuung für Kinder unter 3 Jahren anbieten oder auch

Tagesmütter und -väter, die privat eine Betreuung anbieten.

Stundenweise Betreuung speziell für Kinder mit Behinderung bieten vielerorts auch Anbieter der Offenen Hilfen an.

 

Unterstützung von staatlicher Seite

 

Kindern mit Behinderung und deren Familien stehen von staatlicher Seite einige Unterstützungsangebote zur Verfügung. Um ein Anrecht auf diese zu haben, muss die Unterstützungsbedürftigkeit erst einmal nachgewiesen werden. Dafür sind vor allem zwei Dinge wichtig:

 

- Der Schwerbehindertenausweis

- Die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit bei der Pflegekasse

 

Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf den jeweiligen Seiten. Ganz wichtig ist hierbei jedoch immer:

Wenn Sie einen Antrag gestellt haben und dieser abgelehnt wurde, prüfen Sie genau die Begründung und nehmen Sie den Entscheid nicht generell als unverrückbar hin!

Tagtäglich berichten Eltern, dass mit zweifelhaften Begründungen entsprechende Ansprüche abgewiesen wurden.

Ein Beispiel ist die Verweigerung des Merkzeichens “B” im Schwerbehindertenausweis, das besagt, dass das Kind ein Recht darauf hat, von einer Begleitperson kostenfrei in öffentlichen Verkehrsmitteln begleitet zu werden. Die Begründung dafür lautet dann häufig, dass dies bei gleichaltrigen Kindern ohnehin der Fall ist.

In den Anhaltspunkten für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertenrecht (AHP), welche die Grundlage für diese Entscheidung darstellen, ist jedoch festgelegt:

“Auch bei Säuglingen und Kleinkindern ist die gutachterliche Beurteilung der Notwendigkeit ständiger Begleitung erforderlich. Für die Beurteilung sind dieselben Kriterien wie bei Erwachsenen mit gleichen Gesundheitsstörungen maßgebend. Es ist nicht zu prüfen, ob tatsächlich diesbezügliche behinderungsbedingte Nachteile vorliegen oder behinderungsbedingte Mehraufwendungen entstehen.”

Scheuen Sie sich nie, fristgerecht (!) einen Widerspruch einzulegen, wenn Sie der Ansicht sind, dass der Bescheid nicht rechtens ist.

 

Was könnte noch für Sie wichtig sein?

 

Vielleicht sind Sie mit der Pflege und Betreuung Ihres Kindes sehr stark belastet und benötigen dringend eine Verschnaufpause? Dann informieren Sie sich über

- den Familienentlastenden Dienst,

- die Möglichkeit einer stationären Kurzzeitpflege oder

- die Bedingungen für eine Mutter- bzw. Vater-Kind-Kur.

- Sollte Ihr Kind ins Krankenhaus müssen, können die Kosten für Sie als Begleitperson unter bestimmten Umständen von der Krankenkasse übernommen werden.

 

Sie möchten eine Beratung oder benötigen Hilfe?

Wir sind für sie da!

Mobil: 0151 110 23 530
Telefax: 06401 210 245

oder nutzen Sie unser  Kontaktformular.

 

Visitenkarte zum Download.pdf
PDF-Dokument [273.2 KB]
Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Mobile-Pflegeberatung-Riedmann