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Belastungen in der Pflege

 

Die Lebensführung ändert sich

 

Einen Menschen zu pflegen bedeutet einen radikalen Einschnitt in die bisherige Lebensführung. Zeitliche Aspekte spielen hierbei genauso eine Rolle wie seelische, körperliche und häufig auch finanzielle Gesichtspunkte.

Oft werden die Belastungen, die durch die Pflegetätigkeit entstehen, zu spät erkannt oder gar nicht erst thematisiert. Eigene gesundheitliche Probleme werden kleingeredet, Stress und Überanstrengung einfach hingenommen. Ganz zu schweigen von der emotionalen Beeinträchtigung, die die Pflege eines lieben Verwandten mit sich bringt, der vielleicht nie wieder gesund wird.

Belastung führt zu Unwohlsein

 

Beim oftmals unerwarteten Eintritt einer Pflegebedürftigkeit müssen viele Dinge organisiert und entschieden werden, z.B. die Umgestaltung der Wohnung, die Beantragung einer Pflegestufe, die Beschaffung von Hilfsmitteln und die zeitliche Organisation der Pflege.

Neben diesen organisatorischen Problemen ist man zusätzlich seelischen und körperlichen Belastungen ausgesetzt. Die Folge: Ungefähr ein Drittel der pflegenden Angehörigen wird langfristig krank, wobei die Dunkelziffer noch um einiges höher liegen dürfte.

Die häufigsten Symptome sind:

  • Verspannungen und Gelenkbeschwerden bis hin zu Bandscheibenvorfällen – z.B. durch falsches Heben und Bewegen der zu pflegenden Person

  • Depressionen, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Einsamkeitsgefühle durch seelische Beeinträchtigungen und Überbelastung

  • familiäre und soziale Probleme durch den Rollentausch im Rahmen der Pflege (z.B. "Tochter wickelt Vater")

  • erhöhter Blutdruck und verminderte Stressresistenz durch geringe finanzielle Unterstützung und mangelnde Anerkennung der Pflegetätigkeit

  • soziale Isolation aufgrund von Vernachlässigung von Familie, Freunden und Freizeitaktivitäten

    Jeder Fall ist anders gelagert

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    Wie bei der Pflege selbst gilt auch für die Beeinträchtigung pflegender Angehöriger: Jede Pflegesituation ist einzigartig und individuell zu bewerten. Vieles hängt davon ab, ob man z.B. berufstätig ist, wie es um den eigenen Gesundheitszustand bestellt ist, ob man ausreichend Unterstützung erfährt oder wie man Stress generell bewältigen kann. Weitere Aspekte sind die Art und Innigkeit der Beziehung zur pflegebedürftigen Person, der notwendige Zeitaufwand für die Pflege sowie die eigene Verfassung.

    Eigeninitiative zahlt sich aus

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    Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, den körperlichen und zeitlichen Belastungen einer Pflegetätigkeit entgegenzuwirken. Hier eine kleine Auswahl:
  • Professionelle Pflegeschulungen erleichtern Ihnen die tägliche Pflegearbeit und zeigen Ihnen neue Wege auf.

  • Z.B. Meditations-, Entspannungs- oder Yogakurse machen Sie gelassener im Umgang mit Stress und stärken Ihr Wohlbefinden.

  • Regelmäßige sportliche Aktivität in Gesellschaft anderer hält Sie körperlich fit und gibt Ihnen positive Energie.

  • Austausch in Selbsthilfegruppen und Interessengemeinschaften kann Ihre Motivation fördern und Ihnen aufzeigen, dass Sie nicht allein dastehen.

  • Die Inanspruchnahme staatlich geförderter Entlastungsleistungen verschafft Ihnen mehr Freiraum ohne finanzielle Einbußen.

    Gut zu wissen

  • "Pflege kann nur gut gehen, wenn es den Pflegenden selbst gut geht."

Sie möchten eine Beratung oder benötigen Hilfe?

Wir sind für sie da!

Mobil: 0151 110 23 530
Telefax: 06401 210 245

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